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Regelenergie & Regelleistung

Regelleistung muss von den Übertragunsnetzbetreibern stets bereitgehalten werden, um Abweichungen zwischen Verbrauch und Produktion von Strom ausgleichen zu können. Die Bereitstellung von Regelleistung bietet für stromintensive Betriebe eine Möglichkeit zusätzliche Erlöse aus dem Anlagenbetrieb zu erwirtschaften.

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Unser Angebot umfasst alle Schritte für eine erfolgreiche Vermarktung der Regelleistung

dezera bietet Ihnen Zugang zu den Regelenergiemärkten. Als Teil eines Regelleistungspools können auch kleinere Anlagen teilnehmen und Regelleistung vohalten. Dabei muss nicht jede einzelne Anlage alle Bedingungen zur Teilnahme erfüllen. Ein intelligentes Steuerungskonzept ermöglicht dem Pool eine Koordination der angeschlossenen Anlagen, die eine Optimierung des Gesamtlastgangs erlaubt.

Unsere Leistungen für Sie:

  • Präqualifikation Ihrer Anlagen beim zuständigen Übertragungsnetzbetreiber
  • fernwirktechnische Anbindung in Abstimmung mit Ihnen
  • individualisierte Vermarktungsstrategie
  • Besicherung der Anlagenleistung über einen Regelleistungspool
  • transparente und faire Aufteilung der Erlöse – keine Vermarktungsgebühren
  • Identifizierung und Anbindung weiterer flexibler Verbraucher und Erzeuger
  • laufende Prüfung weiterer Vermarktungsoptionen für Ihre Flexibilität

Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten. Kontaktieren Sie uns!

Die Regelleistungsmärkte

In der Stromversorgung muss zu jedem Zeitpunkt die Waage zwischen Erzeugung und Verbrauch gehalten werden. Abweichungen von diesem Gleichgewicht können z.B. durch Prognoseabweichungen auf der Erzeugungs- und Verbrauchsseite oder aber durch Kraftwerksausfälle entstehen. Um diesen Ungleichgewichten entgegenwirken zu können, müssen die Netzbetreiber Regelenergie vorhalten und gegebenenfalls einsetzen. Für eine stabile Stromversorgung ist Regelenergie unerlässlich.

Regelenergiearten

Regelleistung kann sowohl von Verbrauchern als auch Erzeugern bereitgestellt werden!

Die Vorhaltung von Regelleistung wird von den Übertragungsnetzbetreibern ausgeschrieben und vergütet. Abhängig von der Regelenergieart gelten unterschiedliche Bedingungen für die Teilnahme am jeweiligen Markt. Dabei können sowohl Stromverbraucher als auch Stromerzeuger an der Ausschreibung aller Regelleistungsprodukte teilnehmen.

Für jede Ausschreibungsphase wird die Vorhaltung von Regelenergie öffentlich ausgeschrieben. Mit der Vorhaltung von Regelenergie verpflichtet sich ein Anbieter für den entsprechenden Ausschreibungszeitraum sicherzustellen, dass sein Stromverbrauch bzw. seine Stromproduktion bei Aufruf seitens des Übertragungsnetzbetreiber erhöht bzw. abgesenkt werden kann.

Alleine die Vorhaltung wird schon vergütet

Die Erlöse am Regelenergiemarkt setzen sich aus zwei Anteilen zusammen – dem Leistungspreis (€/MW) und dem Arbeitspreis (€/MWh). Der Leistungspreis wird alleine für die Vorhaltung gezahlt und ist unabhängig davon, ob die Leistung abgerufen wird oder nicht. Wird die vorgehaltene Leistung tatsächlich abgerufen und es wird Regelenergie erbracht, erhält der Anbieter eine zusätzliche Vergütung für die geleistete Arbeit (den Arbeitspreis).

Sowohl Leistungs- als auch Arbeitspreis werden bei der Abgabe eines Gebots festgelegt. Der Zuschlag zur Vorhaltung erfolgt ausschließlich anhand des Leistungspreises. Auf diese Weise wird eine volle Kostenkontrolle auf Seite des Anbieters sichergestellt.

Sie bestimmen, welchen Arbeitspreis Sie minimal bei Aufruf der Regelleistung erzielen möchten. Durch die Festlegung des Arbeitspreises können alle variablen Kosten (z.B. Brennstoffkosten, Opportunitätskosten etc.) einer Anlage gedeckt werden, die bei einem Aufruf aufgrund der Erhöhung oder Absenkung der Last entstehen.