Automatisierte Einsatzoptimierung für KWK-Anlagen

Unsere prognosebasierte Anlagenplanung ermöglicht es bessere Erlöse für Stromproduktion zu erzielen und gleichzeitig die Wärmelieferpflicht einzuhalten. dezera bietet mit flex.ENERGY Soft- und Hardwarelösungen, um den Betrieb von KWK-Anlagen und somit die Wirtschaftlichkeit von Wärmenetzen zu optimieren. Durch den Einsatz von Algorithmen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz können Wärmebedarfe verlässlich prognostiziert werden. Auf dieser Basis finden Optimierungsalgorithmen die besten Fahrpläne für alle Anlagen eines Wärmeversorgungsstandortes. Über unser Kundenportal haben Sie immer den Überblick über Betriebsdaten und Vermarktungserlöse.

  • Vermeidung von negativen bzw. niedrigen Strompreisen
  • Bessere Betriebsführung durch optimierte Speichernutzung
  • Integriertes Störungs- und Wartungsmanagement
  • Redispatch 2.0: Umsetzung aller Kommunikationsprozesse und Meldepflichten

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flexible Direktvermarktung für KWK-Anlagen

Betriebsoptimierung mit Künstlicher Intelligenz
Um optimale Anlagenfahrpläne bereitzustellen, verwenden wir eine Kombination aus Künstlichen Neuronalen Netzen und Optimierungsalgorithmen. Dabei werden individuelle Parameter aller Anlagen eines Standortes berücksichtigt. Unter anderem werden Wirkungsgrade, Leistungen sowie minimale Laufzeiten und Gaspreise für jeden Wärmeerzeuger individuell festgesetzt. Auch Speicherfüllstände und -kapazitäten fließen in die Optimierungsrechnung mit ein, sodass alle Freiheitsgrade und Restriktionen des Anlagenbetriebes berücksichtigt werden. Auf Basis lokaler Wetterprognosen erstellen unsere Algorithmen Wärmebarfsprognosen die eine vorausschauende Einsatzplanung und eine proaktive Speicherbewirtschaftung ermöglichen.

Opportunitäten im kurzfristigen Stromhandel
Durch eine Verlagerung der Stromproduktion in Hochpreisphasen werden Handelserlöse gesteigert und bei extrem niedrigen oder negativen Preisen wird die Wärmeproduktion von KWK-Anlagen gegebenenfalls durch Gaskessel ersetzt. Unsere Software bildet die Merit-Order Ihrer Wärmeerzeugungsanlagen entsprechend den von Ihnen gesetzten Parametern ab und erstellt automatisiert optimale Anlagenfahrpläne. Durch unsere mehrstufige Optimierung des Anlagenbetriebes können Wertschöpfungspotentiale aller Märkte genutzt werden. Wir übermitteln Handelsfahrpläne automatisiert an Ihren bestehenden Marktzugang. Somit lässt sich der vollständige Prozess von der Datenerfassung an der Anlage bis hin zur Fahrplanmeldung automatisieren.

Redispatch 2.0
Unsere Software setzt auf einfache Weise die Redispatch-2.0-Anforderungen für Betreiber von KWK-Anlagen um (Redispatch 2.0). Wir übernehmen dabei die Meldepflichten des Einsatzverantwortlichen. Über die connect+ Plattform werden Anlagenstammdaten und Einsatzfahrpläne an den zuständigen Netzbetreiber kommuniziert. Im Aufforderungsfall können die Anlagen direkt von uns angesteuert werden. Zudem werden die Meldepflichten bei Anlagenausfällen und Wartungsarbeiten automatisiert erfüllt. Auf diese Weise behalten Sie trotz Eingriffen vom Netzbetreiber die Kontrolle über Ihre Anlagen und profitieren zudem durch unsere Einsatzoptimierung von gesteigerten Erlösen im Stromhandel.

Software-as-a-Service
dezera ist Softwareentwickler und Dienstleister. Wir bieten Software sowie Hardware, um Ihre Anlagen reaktionsfähig zu machen. Durch unser flexibles Software-as-a-Service Modell können wir individuell abgestimmte und passgenaue Lösungen anbieten. Je nachdem, welche Systeme beim Kunden im Einsatz sind, bieten wir eine passende Lösung für die Integration. Auf Basis einer dezeraBox (Feldbus-Integration) oder als dezeraCluster in der Cloud (Leitsystemintegration) können wir eine vielzahl gängiger Schnittstellen für den Datenaustausch nutzen. Über unser Kundenportal können Sie darüber hinaus Betriebsdaten, KPIs, Fahrpläne und Prognosen jederzeit einsehen, sowie die Parametrierung für Ihre Anlagen anpassen.

 

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Fragen und Antworten

Eine Aufschaltung von Einzelanlagen lohnt sich ab ca. 500 kW elektrischer Leistung. Sind mehrere Anlagen bereits auf einem Leitsystem aufgeschaltet, können auch kleinere Anlagen wirtschaftlich optimiert werden. Die jährlichen Volllaststunden sollten unter 6.500 liegen und ein Pufferspeicher ist idealerweise auch vorhanden.
Durch eine gestufte Vermarktung auf den Auktionsmärkten kann das Flexibilitätspotential am besten genutzt werden. Eine alleinige Vermarktung auf dem Day-Ahead Stundenmarkt hingegen ist suboptimal, da die Stundenauflösung des Marktes die Auflösung des Fahrplans vorgibt. Eine Fahrplanerstellung in Stundenblöcken erlaubt es nicht das Laufzeitpotential der Motoren voll auszunutzen. Wenn an einem Sommermorgen beispielsweise die Motoren für 3 h 45 min laufen könnten, würde in einem stündlichen Fahrplan nur ein 3-Stunden-Block eingeplant werden. Auf diese Weise können mehr als 20 % Laufzeit an Tagen der Übergangszeit und im Sommer verloren gehen. Daher ist zu empfehlen, auch im Viertelstundenhandel zu vermarkten.
dezera ist unabhängig von Stromhändlern. Somit bleiben Sie frei in der Wahl Ihres Marktzugangs. Die Kommunikation der Fahrpläne kann auf verschiedenen Wegen eingerichtet werden. Wir stellen Prognosen für den Day-Ahead Markt sowie für die Intraday Eröffnungsauktion bereit.
Alle Prozesse zur Prognose, Optimierung, Fahrplanmeldung und Ansteuerung sind zu 100% automatisiert. Im operativen Betrieb können geplante Wartungen an den Anlagen im Vorhinein im dezera Kundenportal eingetragen werden, sodass diese Anlagen entsprechend für die Vermarktung gesperrt sind. Bei Anlagenausfällen wird aus unserem System eine Alarmierung abgesetzt. Resultierende Fehlmengen können automatisiert dem Stromhandel gemeldet werden.
Ein häufiges Takten von Motoren sollte grundsätzlich verhindert werden. Hierfür können verschiedene Parameter für die Betriebsoptimierung eingestellt werden. Zum einen können minimale Laufzeiten und auch minimale Stillstandszeiten für einzelne Motoren vorgegeben werden. Zum anderen können auch Kosten für den Kaltstart eines Motors hinterlegt werden.
Wir bieten hier verschiedene Alternativen an. Falls die Heizzentrale nicht bereits auf einem SCADA-System aufgeschaltet sein sollte, kann von uns eine Steuerungsbox - die dezeraBox - bereitgestellt werden. Diese kann über verschiedene Protokolle mit der lokalen Steuerung der Heizzentrale verbunden werden und dient dem Lesen von Messwerten sowie der Übermittlung von Fahrplansollwerten. Besteht schon eine Anlagenüberwachung über ein übergeordnetes Leitsystem kann eine Schnittstelle zu dem vorhandenen Leitsystem genutzt werden, um Optimierungen und Prognosen für alle angeschlossenen Heizzentralen bereitzustellen. Hier können unter Anderem Protokolle wie MQTT oder OPC UA genutzt werden. In diesem Fall werden unsere Services über die Cloud in einem dezeraCluster bereitgestellt.